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Was hinter dem Blut steht: Die wahre Bedeutung der Passion Christi

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Übersetzt von Michael Schmid

Mel Gibsons Film Die Passion Christi hat sowohl von weltlichen als auch von christlichen Kritikern eine weit verbreitete Reaktion hervorgerufen. Zum größten Teil waren diese Kritiken positiv - was auch ganz angemessen ist. Weltliche Kritiker, obwohl sie nicht immer Gibsons pro-katholische und pro-christliche Perspektive zu schätzen wissen, schätzen zumindest die kinematographische Macht des Films. Christliche Kritiker, insbesondere evangelikale Christen, loben den Film für dessen getreue Darstellung der Leiden, die Jesus Christus ertragen hat. Die Resonanz der Öffentlichkeit war überwältigend positiv: neue Rekorde in Besucherzahlen und Einnahmen wurden schon früh aufgestellt. Mel Gibson verdient Lob dafür, dass er einen bedeutenden und einflussreichen Film produziert hat, der eine emotionale Reaktion von den Zuschauern erzwingt.

Ohne Frage ist die am meisten erwähnte Eigenschaft des Films dessen graphische Natur. Der Film besteht aus zwei Stunden unerbittlicher und mutwilliger Brutalität, zusammen mit fast unaufhörlichem Blutvergießen, sowie Qual und Folter. Nur eine äußerst gefühllose Person könnte diesen Film sehen und dabei keine emotionale Reaktion haben. Das Blut Christi ist im Film besonders hervorstehend. Von der Blutlache am Boden nach Seiner Auspeitschung, zum Tröpfchen Blut, das über seine Augen tropfte, nachdem Er die Dornenkrone aufgesetzt bekam, bis hin zum Blut, das am Kreuz von Seiner Seite strömte - Sein Blut ist überall.

Was für eine Bedeutung hat das Blut Christi? Der Film gibt keine deutliche Antwort auf diese Frage. Aber die Bibel - Gibsons Inspiration für den Film - gibt eine Antwort darauf. Gottes Wort macht deutlich, dass es ohne Blutvergießen keine Vergebung der Sünden geben kann (Hebräer 9,22). Jesu Tod war mehr als ein besinnungsloser und grausamer Mord eines unschuldigen Mannes durch eine irregeführte jüdische Bande. Jesu Tod war Gottes Mittel, um der ganzen Menschheit die Erlösung anzubieten! Durch Seinen Tod hat Jesus die Strafe der Sünde ein für allemal bezahlt. Mit Seiner Auferstehung hat Er den Tod besiegt und die Berechtigung erworben, all denen, die es offenherzig annehmen, die ewige Errettung zu verschaffen.

Der Unterschied zwischen dem christlichen Glauben und allen anderen Religionen ist, dass der christliche Glaube die einzige Religion ist, die das Sündenproblem der Menschheit ausreichend löst. Die Realität der Bosheit in dem Herzen eines Menschen braucht kaum angeführt werden. Nur ein einfacher Blick auf die täglichen Nachrichten macht dies offensichtlich. Jeder Mensch ist von Natur aus schlecht geboren, was in einer Neigung zur Sünde resultiert. Das Problem ist, dass ein Mensch in solch einem sündigen Zustand niemals in den Himmel gelangen kann. Des Weiteren kann keine Menge eigenes Bemühen die perfekte Gerechtigkeit erlangen, die der Himmel verlangt. Deswegen hat Gott in der größten Äußerung wahrer Liebe Seinen Sohn gesandt, von einer Jungfrau geboren, um als Stellvertreter für die gefallene Menschheit am Kreuz auf Golgatha zu sterben.

Heute werden alle, die Jesus Christus zur Vergebung der Sünden und zur Gabe des ewigen Lebens vertrauen, ganz und gar gerecht gesprochen, in demselben Augenblick, in dem sie an Ihn glauben. Die persönliche Errettung geschieht allein durch den Glauben in Christus - nichts mehr und nichts weniger. Daher ist die Botschaft von Gibsons Film in Wirklichkeit eine Botschaft der Hoffnung. Weil Jesus für uns gelitten hat, geblutet hat, und gestorben ist, können wir unsere Sünden vergeben haben und die Gabe ewigen Lebens empfangen. Haben Sie Ihren Glauben in Jesus Christus für Ihre persönliche Errettung gesetzt?

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