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Was das Gesetz nicht schaffen kann (Galater 3:10-18)

Einleitung

Im Juni 1967, meine Frau, unsere Tochter Beth und ich, waren auf dem Weg von unserem Haus im Pazifischen Nordwesten nach Dallas, um am Dallas Theologisches Seminar teilzunehmen. Wir hatten unseren gesamten Besitz auf unseren Anhänger aufgeladen. Es bestand nur ein Problem, wir konnten nur einen Wohnblock fahren, und mussten schon anhalten. Der Grund: Ich hatte versucht, dass “System zu besiegen” und hatte meinen eigenen Anhänger gebaut. Ich hatte einen einachsigen 2x4 Meter Anhänger gekauft, und zur extra Vorsicht, neue Reifen und eine extra Blattfeder eingebaut. Wenn leer, die Kupplung des Anhängers war so schwer, dass ein Mann sie beinahe nicht heben konnte. Und ich plante, diesen schweren, beladenen Anhänger 2300 Meilen hinter meinem kleinen Rambler schleppen.

Als sich der Tag unserer Abreise näherte, Freunde und Verwandte kamen um uns beim Laden zu helfen. Es war fast unmöglich alles auf den Anhänger zu bringen und wir mussten es mehrere male versuchen. Das Hinterteil unseres Ramblers berührte beinahe den Boden und der Anhänger schleifte schon auf dem Boden. Die Federn waren gestaucht, die Achseln waren auf dem Rahmen aufgesessen und die Reifen schleiften gegen die Seiten des Anhängers. Wir fuhren einen Wohnblock und merkten, dass wir Dallas in diesem Anhänger nie erreichen würden.

Am nächsten Tag, der Anhänger wurde abgekoppelt, wir fuhren in die Stadt und mieteten einen 7 x 14 Fuß U-Haul Anhänger. Der Anhänger stauchte die Federn überhaupt nicht; er war gebaut um das Gewicht unserer weltlichen Guthaben mit Leichtigkeit zu tragen. Die Rückseite unseres kleinen Ramblers hatte eigentlich noch Spielraum vom Boden, sogar auf eine Ladung angeschlossen, die sein Gewicht leicht verdoppele (oder vielleicht verdreifachte.) Die 2,300 Meilen nach Dallas vergingen ohne Missgeschick. Der Grund: Wir hatten einen Anhänger der für diesen Zweck bebaut wurde.

Genau wie ich so töricht war, zu erwarten, dass dieser kleine Anhänger eine solche anstrengenden Reise machen könnte, die Heiligen Galater waren töricht zu erwarten, das Gesetz könnte vollbringen, was es nie beabsichtigt war zu schaffen. Sie fielen für die falschen Lehren der Judenmacher, die versprachen, Rechtschaffenheit und Gottes Segen zu erschaffen, wenn sie sich nur beschneiden lassen und das Mosaische Gesetz einhalten würden. Der Unterschied zwischen den Galatern und mir war, dass sie schon einen Hochleistungsfähigen U-Haul Anhänger besaßen und wollten es für einen selbstgebauten einachsigen Ersatz eintauschen. Sie waren bereit, das bewährte zur Seite zu schieben, für etwas, was als überlegen haussiert wurde. Sie waren gerettet und hatten den Heiligen Geist erhalten, der mächtig in ihrer Mitte wirkte, auf der Basis des Glaubens alleine, abgesehen von Gesetzeswerken. Aber jetzt, verzaubert von den Judenmachern, waren sie bereit Gesetzeswerke als das Funktionsprinzip ihres geistigen Lebens einzuführen.

In den ersten neun Versen von Galater 3, Paulus versucht diesen Fehler zu korrigieren, indem er die “dummen Galater” an ihre christliche Erfahrung erinnert, sowie der von Abraham, dem “Vater des Glaubens.” In Versen 2-5, Paulus’ durchdringende Fragen zwang die Galater anzuerkennen, dass der Heilige Geist durch Glauben alleine empfangen wurde und Er fortwährend und mächtig unter ihnen wirkte. In Versen 6-9, Paulus zeigt, dass Glaube auch die Basis von Abrahams’ Rechtschaffenheit war.

Die Judenmacher würden nicht überrascht gewesen sein, von der Erwähnung von Abrahams’ Glauben. Sie würden schnell geantwortet haben, “jawohl, Abraham wurde rechtschaffen deklariert, auf der Basis seines Glaubens, aber er war auch beschnitten.” Weil Beschneidung ein Zeichen der Annerkennung des Mosaischen Gesetzes war, Abrahams Glaube führte zur Beschneidung, und zu gewisser Zeit auch zu „Gesetzeswerken.” Paulus fand es deshalb notwendig, diese Angelegenheit des Mosaischen Gesetzes anzusprechen, bezüglich des Abrahamischen Bundes. In Versen 10-12, Paulus zeigt, dass das Gesetz den Menschen nicht vor Gott rechtfertigen kann, aber sie nur verdammen kann. Paulus versichert uns in Versen 13 and 14, dass der Fluch, den das Gesetz auf alle Menschen ausgesprochen hat, nicht den versprochenen Segen für alle Menschen annulliert, den Gott zu Abraham gegeben hatte, während Christus den Fluch des Gesetzes trug. In Versen 15-18, Paulus demonstriert, dass das Gesetz von Moses nicht vorherige Versprechen Gottes zu Abraham annullieren oder verändern kann, denn ein Bündnis, wenn es einmal bestätigt ist, kann nicht durch ein späteres Bündnis geändert werden.

Die Verse die wir in Betracht ziehen werden treffen ins Herz der theologischen Debatte, zwischen Paulus und denjenigen die Gesetz zur Gnade hinzufügen möchten. Lasst uns vorsichtig beobachten und beschließen, wie die Judenmacher in unserem Leben identifiziert und vermieden werden können.

Das Gesetz kann nicht den Menschen loben,
sondern ihn nur verurteilen (3:10-12)

10 denn alle die auf Gesetzeswerken ruhen, sind unter einem Fluch, denn es steht geschrieben, “verflucht ist jeder, der nicht alle Sachen beachtet und einhält, die im Buch des Gesetzes geschrieben stehen.” 11 das niemand vor Gott durch Gesetzeswerke gerechtfertigt wird, ist offensichtlich, denn der rechtschaffene Mensch soll durch den Glauben leben.” 12 jedoch, das Gesetz ist nicht vom Glauben, zum Gegenteil, “wer sich darauf verlässt, soll darunter leben.”

Das erste Wort von Vers 10, “denn,” deutet eine enge Beziehung mit den vorhergehenden Versen an. Wir können erwarten, dass Verse 10-14 insbesonders die abschließende Bemerkung von Vers 9 erklären werden: “Na dann, diejenigen die vom Glauben sind, sind mit Abraham dem Gläubigen gesegnet.”

In Versen 1-9, Paulus hat ganz klar gezeigt, dass der Glaube der Galater den Empfang und die Wirkung des Heiligen Geistes ergab, genau wie der Glaube, vor Gott, den rechtschaffenen Status von Abraham ergab. Negativ sprechend, Paulus wird in den folgenden Versen zeigen, dass, während Glaube die Basis für Gottes Segen ist, das Gesetz kann nichts vollbringen, außer einen Fluch auf diejenigen auszusprechen, die sich bemühen Rechtschaffenheit durch Gesetzeswerke zu verdienen. Segen kommt durch Glauben, wie es immer schon die Erfahrung der rechtschaffenen gewesen ist, angefangen mit Abraham, während Verdammung (ein Fluch) von Gesetzeswerken resultiert. Verse 10-12 erklären warum dieses zutrifft, während 13 und 14 die Lösung zum Problem des Gesetzes in Christus zeigen.

Jene von euch, “von den Gesetzeswerken”, die den Lehren der Judenmacher folgen, stellen sich unter die Verpflichtung das Gesetz von Moses einzuhalten. Paulus sagt, dass solche Menschen dadurch nie den Segen Gottes auf sich bringen, sondern den Fluch des Gesetzes. Jemand kann nicht nur ein bisschen unter dem Gesetz stehen, genau wie eine Frau nicht nur ein bisschen Schwanger sein kann. Sobald du unter dem Gesetz stehst, bist du verpflichtet, dessen Forderungen total und ohne Fehlschläge zu erfüllen.

Kein Zweifel, die Judenmacher suchten die vollen Implikationen der Beschneidung zu minimieren. Schließlich, könnten die Heiden argumentiert haben, was würde so schlimm sein, das Ritual der Beschneidung einzuhalten, besonders wenn es die Gunst der Juden erwerben würde und Verfolgung verringern könnte, welche oft stattfand (CF. Apost. 14, 19.) Jedoch, beschnitten zu sein war ähnlich wie Eintrittspapiere zur Armee zu unterschreiben. Beide dieser scheinbar bedeutungslosen Taten unterwerfen uns vielen anderen Forderungen. Wenn du ins Militär eintrittst, stehst du auf, wenn dich der Sergeant ruft, ziehst dich an wie es verlangt wird, und isst was dir vorgestellt wird. Eintritt ins Militär kostet dir viele deiner persönlichen Freiheiten. Gleichermaßen, Paulus macht die anspruchsvolle Natur des Gesetzes klar, welche in einem Fluch resultiert: “Denn alle die auf Gesetzeswerken ruhen sind unter einem Fluch, denn es steht geschrieben, “verflucht ist jeder der nicht alle Sachen beachtet und einhält, die im Buch des Gesetzes geschrieben stehen, “ (VS. 10.)

Es gibt zwei umfassende inklusive Ausdrücke in diesem Vers: “jedermann” und “all Sachen.”57 Paulus wollte den Galatern klar machen, dass, wenn sie sich dem Gesetz unterwarfen, unterwarfen sie sich dem Gesetz inu dessen Gesamtheit. Das Gesetz fordert, dass die Unterwürfigen das gesamte Gesetz beachteten, ohne Ausnahme. Paulus verstärkt diesen Punkt durch Zitierung von Deuteronomium 27, 26, wo wir sehen, dass die Konsequenzen des Versagens das gesamte Gesetz einzuhalten, heißt, unter dem Fluch Gottes zu stehen. Indem die Judenmacher versuchten, dass Gesetz wieder herzustellen, um echte Frömmigkeit zu erzeugen, ihr Handlungsvorgehen ging zu weit, zum Punkt, dass es einen Fluch anstelle eines Segens produzierte.

Das Alte Testament bestätigt Paulus’ Deutung von Deuteronomium 27, 26: Das Gesetz, da es nicht gänzlich eingehalten werden kann, kann den Menschen nur verurteilen. Es war durch Glauben, dass Menschen sowie Abraham von Gott gerechtfertigt waren, und nicht durch Gesetzeswerke. Als Beweiß dieses Punktes, Paulus weist auf Habakuk 2, 4, in Vers 11 hin: “Nun, das niemand vor Gott gerechtfertigt ist durch das Gesetz ist klar; Denn, „die Rechtschaffenen Menschen sollen durch den Glauben leben.”

Einige haben vorgeschlagen, dass die Bedeutung von Habakuk 2,4, im Kontext, wirklich nicht mit der von Paulus angegebenen übereinstimmt. Die Frage, so wird uns gesagt, ist nicht Glaube im Gegensatz zu Taten, sondern Glaube im Gegensatz zu Hochmut und Stolz. Das ist wahr, soweit es den direkten Kontext (2, 4a) betrifft, aber der erweiterte Kontext ist nach meiner Meinung sogar bedeutungsvoller. Der Prophet Habakuk hat sich zu Gott beschwert, über Israels’ (Judas’) Ungerechtigkeit (1,2-4.) Speziell hat er protestiert, dass ihre Sünden bewiesen sind durch ihre Vernachlässigung des Gesetzes:

Warum zeigst du Mir Unrecht und verursachst, dass Ich Mir Bosheit anschauen muss? So dass Vernichtung und Gewalttaten vor mir sind; Unfriede besteht und Streitigkeiten entstehen. Deshalb werden die Gebote ignoriert und Gerechtigkeit ist nicht aufrecht erhalten. Die Gottlosen umzingeln die Rechtschaffenen; Deshalb wird Gerechtigkeit pervertiert (Habakuk 1, 3-4.)

Es sind die Sünden von Gottes’ Angehörigen die Habakuk beunruhigten, Sünden die durch ihre Missachtung des Gesetzes bestätigt sind (1, 4.) Gottes Antwort zum Protest des Propheten ist, dass Er Seine Leute durch die Chaldäer züchtigen wird (1, 5-11.) Dies ist ein schrecklicher Gedanke für Habakuk, der den Einspruch erhob, dass die Chaldäer sogar noch schlimmer und Gottloser waren denn Gottes Angehörige. Wie kann Gott, der so rechtschaffen ist, solch eine Gottlose Nation benützen (1,12-17)? Habakuk wartet auf Gottes’ Antwort (2,1), die folgt (2,2ff..) Gottes Antwort ist, dass der Stolz der Chaldäer sündhaft ist und wird eventuell auch bestraft werden (2,4a.) Im Gegensatz, die Rechtschaffenen werden durch ihren Glauben leben (2,4b.)

Es ist recht zu bemerken, dass „Glaube”, in Vers 4 auch leicht als „Treue” übersetzt werden könnte (CF. Seitenrand, NASB.) Es scheint mir, dass Gottes’ Antwort die Übersetzung “Glaube” fordert, im gleichen Sinn wie Paulus diesen Vers verstanden hatte. Wie konnte ein Mensch rechtschaffen leben, in den Tagen von Habakuk, wenn Gottes Angehörige Seine Gebote vernachlässigten und wenn die stolzen Feinde von Israel herrschten? Habakuk erwartete nicht Gottes’ Segen, auf Basis der Gehorsamkeit zum Gesetz, denn Israel war untreu. Alles, was er oder jeder rechtschaffene Israelit machen konnte, war auf Gott zu vertrauen und durch den Glauben zu leben – Glaube an die Versprechen Gottes, welche nicht auf Gesetzbeachtung beruhten. In Übereinstimmung mit Habakuks’ Realisierung, dass Israel unfähig war die Gebote dieser Tage einzuhalten und mussten deshalb durch Glauben leben, Paulus erklärt die Unmöglichkeit, alle Gebote zu beachten, deshalb erfordert es von jedem Menschen, in jedem Zeitalter, durch Glauben zu leben.

Die nächste alte Testament Quotierung, ein Zitat von Levitikus 18, 5, ist in Vers 12 gefunden: “Jedoch, das Gesetz ist nicht vom Glauben; Im Gegenteil, er, der es praktiziert soll dadurch leben (Gal. 3, 12.) Hier, Paulus zitiert diesen Text als Beweiß, dass das Grundprinzip der Gesetzbeachter, sind Taten und nicht derGlaube. Wenn jemand entscheidet unter dem Gesetz zu leben, muss er unter dem Leitungsprinzip von Taten leben, während jemand der Gnade wählt durch den Glauben leben muss.

Die Krankenkasse unserer Familie, Kaiser-Prudential, ist als eine Gesundheitsverwaltungsorganisation bekannt. Sie haben eigentlich zwei Versicherungspolicen: Police A und Police B. Unter Police A, alle Kosten werden voll bezahlt und alle Rezepte können für nur $ 1.00 erhalten werden. Unglücklicherweise haben wir Plan B, das heißt, wir müssen $ 5.00 pro Behandlung (noch immer ein Vorzugspreis) und vollen Preis für die Rezepte bezahlen. Kürzlich reichte ich ein Rezept ein, für welches der Apotheker mir versehentlich $ 1.00 berechnete. Wenn ich ihn darauf aufmerksam machte, berechnete er mir $ 22.00. Es war schmerzhaft klar, dass Police A besser war wie Police B.

Folgend dieser Analogie, Paulus’ Evangelium war Police A. Die Judenmacher hatten ein anderes Evangelium ausgeheckt, welches wir Police B nennen können. (Sicherlich wissen wir, dass es nur eine Police gibt, wenn es sich um das Evangelium handelt.) In Vers 12 Paulus sagte, dass, wenn du Plan A folgst, funktionierst du durch den Glauben und das Ergebnis ist Gnade. Wenn du Plan B folgst, (das Evangelium der Judenmacher), musst du durch Taten leben. Du kannst nicht beide Pläne vermengen. Du musst entweder einen oder den anderen wählen, aber nicht eine Kombination von beiden. Levitikus 18, 5 ist als Beweis zitiert, dass das Gesetz auf der Basis von Taten funktioniert, nicht Glaube.

Paulus zitiert Levitikus 18, 5, um die Beanspruchung des Gesetzes zu betonen, die durch Taten erfüllt werden muss. Noch einmal, das Gesetz ist ähnlich wie das Militär; Egal ob du an deinen Sergeanten vertraust oder nicht, aber nur das du ihm folgst. Ideell, Folgsamkeit zum Gesetz war auf Vertrauen basiert, aber der am meisten betonte Aspekt war Einhaltung. Das gleiche trifft auch heute noch zu. Wenn wir eine Geschwindigkeitsbegrenzung missachten und ein Polizist uns für Geschwindigkeitsüberschreitung anhält, würde ihm es egal sein, ob oder nicht ich glaube das es ein gutes Gesetz ist. Er interessiert sich nur daran das ich das Gesetz völlig einhalte.

Wenn das Gesetz nur einen Fluch zur Menschheit bringen kann, ist das Gesetz dann nicht fähig alle Menschen zu verurteilen, wegen unserer Unfähigkeit seine Forderungen zu erfüllen? Egal wie gut die Versprechen Gottes zu Abraham waren, wird der Fluch des Gesetzes sie nicht überwinden? Wenn das der Fall ist, können wir verstehen warum streben das Gesetz einzuhalten eine Versuchung zu den Christlichen Galatern war. Wenn nicht, können wir sehen, warum sie unrecht hatten. Wir können dankbar sein, dass Paulus’ Antwort ist, dass wir nicht länger unter dem Fluch des Gesetzes stehen. Es gibt zwei Gründe warum dieses recht ist. Der erste wird uns in Versen 13 und 14 gegeben; der zweite ist in Versen 15-18 gefunden.

Der Fluch und das Kreuz (3:13-14)

13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes erlöst, Er wurde an unserer Stelle verflucht, denn es steht geschrieben, “verflucht ist jeder der auf dem Kreuz hängt”, 14 damit in Jesus Christus der Segen Abrahams’ zu den Heiden kommen würde, damit wir das Versprechen des Geistes durch den Glauben erhalten würden.

Nach Paulus’ Ansicht war der Fluch des Gesetzes universal, einschließlich Juden und Heiden. Dies ist angedeutet durch den Ausdruck, “unserer” in Vers 13 und „wir” in Verse 14. Als ein Maßstab der Heiligkeit, das Gesetz verdammt alle Menschen und stellt sie dar als verdienstig des Zornes Gottes. Das Gute ist, dass Gott frei ist seine Versprechen zu Abraham zu erfüllen, alle Nationen durch ihn zu segnen, denn Christus hat auf dem Kreuz den Fluch auf Sich selbst genommen. Die stellvertretende Tat von Christus auf dem Kreuz ist das Herz des Evangeliums. Darum konnte Paulus diesen Abschnitt in Verse 1 beginnen und sagen, dass sein Evangelium Christus als gekreuzigt darstellt. Er nahm unseren Fluch auf Sich (3, 13.) Wir können dieses auch in den Alten Testament Schriften sehen. Im Buch von Deuteronomium steht geschrieben, „verflucht ist jeder der auf dem Kreuz hängt” (Deut. 21, 23.)

Der Deuteronomium Text weist nicht speziell auf Tod als das Resultat von hängen noch von Kreuzigung hin. Sondern weist auf die öffentliche Proklamation der Verdammnis der Sünden des Menschen hin, dargestellt, durch das öffentliche aufhängen des toten Körpers zur Ausstellung (ohne Hinsicht auf die Ursache des Todes.) Es ist in diesem Sinne, dass die Kreuzigung unseres Herrn glücklicherweise die Forderung des Gesetzes erfüllte; Er wurde verflucht, für jene, die rechtlich durch das Gesetz verflucht waren, dass sie verletzt hatten.

Es bestandt kein Grund warum die Galater sich dem Gesetz unterwerfen sollten, denn es konnte sie nicht rechtfertigen. Das einzige das es machen konnte, war, sie zu verdammen. Der Fluch des Gesetzes, der auf alle Menschen fällt, wurde durch Christus von Calvary entfernt, der den Fluch und das Urteil des Gesetzes ertrug. Das Gesetz und dessen Fluch sollte deshalb nicht länger gefürchtet sein, noch kann das Gesetz in jeglicher Weise ein Hindernis zur Erfüllung des Versprechens Gottes sein, zu Abraham und seinen „Söhnen”, durch den Glauben.

Das Prinzip der Priorität (3:15-18)

15 Brüder, Ich spreche betreffend menschlicher Beziehungen: Obwohl es nur eine menschliche Vereinbarung ist, trotzdem, wenn es bestätigt ist, niemand wird es zur Seite stellen oder Bedingungen hinzufügen. 16 doch wurden die Versprechen zu Abraham und seinem Samen (Einzahl) gegeben. Er sagte nicht, „und zu Samen (Mehrzahl) welches auf viele hindeuten würde, sondern nur zu einem, „und zu deinem Samen,” das heißt Christus. 17 was ich sage ist dieses: das Gesetz, welches vierhundertunddreißig Jahre später kam, wird nicht ein Bündnis das zuvor von Gott bestätigt wurde ungültig machen und sein Versprechen annullieren. 18 Denn, wenn das Erbe auf Gesetz begründet ist, ist es nicht länger auf ein Versprechen begründet, aber Gott hatte es zu Abraham durch ein Versprechen gegeben.

Es gibt noch andere Gründe warum das Gesetz nicht die Erfüllung des Segens Gottes verhindern kann, versprochen zu Abraham, beschrieben in Versen 15-18. Der erste Grund dieser Streitfrage ist in der Tatsache gefunden, das Abrahamische Bündnis geht dem Mosaischen Bündnis voraus und hat deshalb Vorrang darüber.

Paulus’ Punkt ist, dass ein Bündnis, wenn bestätigt, kann nicht durch ein späteres Bündnis geändert oder zur Seite gestellt werden. Weil das Abrahamische Bündnis dem Mosaischen Bündnis vorausgeht, hat es Priorität darüber. Deshalb kann das Mosaische Bündnis nicht , als ein Rezept angesehen werden, wie es die Judenmacher behaupteten, für die Kondition notwendig für den Segen des Abrahamischen Bündnisses. Wie wir bereits gesehen haben, der Segen des Mosaischen Bündnisses basiert auf die Leistung des Menschen (Taten), während der Segen des Abrahamischen Bündnisses basiert auf Gottes Versprechen, erhalten durch den Glauben.

Neuer ist nicht immer besser. Die Judenmacher “verkauften” das Mosaische Bündnis wie Madison Avenue Seife verkauft. Wieder und wieder, Jahr nach Jahr, die gleiche alte Seife wird wieder als etwas neues angeboten. Nach ihrer Meinung war das Mosaische Bündnis neuer und verbessert über das Abrahamische Bündnis. Paulus hatte gezeigt, während das Abrahamische Bündnis Segen verspricht, das Mosaische Bündnis kann nur einen Fluch hervorbringen. Das Abrahamische Bündnis war nicht nur besser, aber es war auf keine Weise durch das Mosaische Bündnis ersetzt. Wieder waren die Judenmacher als falsch bewiesen.

Paulus gibt einen zweiten Grund, warum das Mosaische Bündnis nicht das Abrahamische Bündnis qualifizieren oder verändern kann: “Denn die Versprechen wurden zu Abraham und seinem Samen (Einzahl) gemacht. Er sagt nicht und zu Samen (Mehrzahl) wie es auf viele beziehen würde, sondern nur zu einem, „und zu Seinem Samen, das ist Christus” (Gal. 3:16.)

Wir habe alle vom “Peter Prinzip” gehört, aber lasst mich das “Paulus Prinzip” vorstellen. Es unterliegt dieser Textstelle, und es liefert jetzt einen anderen Grund für die Überlegenheit des Abrahamnischen Bündnisses. Das “Paulus Prinzip” geht wie so: Viele Köche verderben den Brei..

Das Prinzip trifft hart auf den Kern der Denkweise der Judenmacher, die sich als den Samen (Mehrzahl) von Abraham ansahen, die Weise auf welche der Segen zu der Nation kommen würde. Kein Wunder, dass sie sich spießig als Überlegen betrachteten, wie es im Motto von Galater 2:15 gespiegelt ist. Das einzige Problem ist nur, dass sie falsch waren - sehr falsch.

Gott sei Dank, die Erfüllung des Segens den Gott durch Abraham und seinem Samen (Einzahl) versprach, ist nur von einer Person abhängig, nicht der ganzen Nation von Israel. Paulus sagt uns, dass diese Person kein anderer wie Christus ist, der Messias von Israel und der Samen von Abraham. Das Mosaische Bündnis kann den Menschen nur verdammen, denn es muss perfekt eingehalten werden, und kein natürlicher Mensch war je im Stande dieses in perfekter Gehorsamkeit zu erfüllen. Der Segen des Abrahamischen Bündnisses ist nur von Gottes Versprechen abhängig, erfüllt durch Gottes perfekten Sohn, Jesus Christus. Denn Er war nicht nur tadellos gehorsam zu Gottes Geboten, hat aber auch den Fluch des Gesetzes auf sich genommen. Wir können versichert sein, dass wir den Segen durch Abraham erhalten, wegen der Versprechung und nicht durch unsere Leistung.

All dieses ist sehr überzeugend, aber einige Gelehrte sagen, dass Paulus’ Argument typisch “rabbinisch” ist, was etwa heißen könnte, dass es fabriziert oder zumindest gezwungen ist.58 Sie erinnern uns, dass das Wort “Samen” entweder in der Mehrzahl oder Einzahl benützt werden könnte, abhängig vom Zusammenhang. Sie haben darin durchaus recht, denn der Begriff “Samen” ist undeutlich, wir wissen nicht ob es sich um einen Samenkern handelt oder um einen ganzen Sack voll, bis es durch den Zusammenhang abgeklärt wird.

Paulus’ Argument ist weit entfernt von gezwungen oder fabriziert. Wenn wir erkennen, zu welchem Text Paulus Bezug nimmt, sehen wir, dass der Zusammenhang klar Paulus’ Argument bestätigt. Schauen wir uns zwei Texte an, wo der Begriff „Samen” (übersetz „Nachfolger” in der NASB) ist ganz klar in der Mehrzahl:

Denn das Land das du vor dir siehst, Ich werde es dir und deinen Nachfolgern für alle Ewigkeit geben. Und Ich werde deine Nachfolger wie den Staub der Erde machen; So dann, wenn jemand den Staub der Erde zählen kann, dann deine Nachfolger können auch gezählt werden. (Gen. 13:15-16.)

Und Gott sagte zu Abraham, sicherlich sollst du wissen, dass deine Nachfolger wie Fremde in einem Lande sein werden das ihnen nicht gehört, wo sie versklavt und unterdrückt sein werden für vierhundert Jahre (Gen. 15:13.)

In diesen Textstellen sind die Begriffe “Nachfolger” in der Mehrzahl, denn es ist offensichtlich, dass es Abrahams Nachfolger sind von denen gemeinsam gesprochen wird.

Nun, schauen wir uns die Textstelle an, wo „Samen” in beidem, mehrzahligen (oder gemeinsamen Sinn), und im einzahligen Sinn benützt ist:

“Ich habe Mir geschworen,” verkündigt der Herr, “denn du hast diese Dinge gemacht und hast deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten, bestimmt werde ich dich segnen und werde deinen Samen wie die Sterne im Himmel und wie der Sand der am Meeresufer liegt vervielfachen; Und dein Samen soll die Tore der [wörtl. seiner Feinde] besitzen. Und durch deinen Samen werden alle Nationen der Erde gesegnet, denn du hast meinem Ruf gefolgt (Gen. 22:16-18.)

Im ersten Fall von “Samen”, in Vers 17, verstehen wir es im gemeinsamen Sinn. Hier ist der ganze Sinn von Gottes Versprechen, dass Er Abrahams Samen vermehren wird, damit sie so zahlreich wie der Sand am Meeresstrand, oder wie die Sterne am Himmel sind. Jedoch haben die zweite und dritte Begebenheit den Einzahligen Sinn. Bemerke, dass Abrahams’ “Samen” das Tore Seiner Feinde besitzen wird. In diesem “Samen” alle Nationen der Welt werden gesegnet sein.

Der Zusammenhang dieses Versprechens bestätigt, dass die Übersetzung von Paulus richtig war. Soweit es Abraham betraf, er hatte nur einen Sohn. Abraham wurde gerade befohlen, seinen einzigen Sohn aufzuopfern. Es dauerte Jahre bis Abraham verstehen würde, dass sein „Samen” in der Einzahl genannt war – das heißt, eine bestimmte Person, nicht nur irgendein Kind. Zuerst hatte Abraham angenommen, dass Gott, Eliezer von Damaskus als seinen Erben hielt, aber Gott weigerte sich. (Gen. 15,1-4.) Danach wollte Abraham das Gott Ismael als seinen Erben akzeptierte, aber Gott weigerte sich wieder, denn nur Isaac würde Sein Erbe sein (Gen. 17,18-21.) Wenn wir Genesis 22 erreichen, Isaac ist als der einzige Sohn Abrahams angesehen. Abrahams’ Samen, durch welchen der Segen erfüllt werden wird, wird immer nur in der Einzahl genannt. Abrahams’ Samen, durch welchen der Segen gegeben wird, war in der Mehrzahl. Durchaus den Rest des Alten Testamentes finden wir den „Samen” mehr und mehr eingeschränkt. Das Versprechen würde erfüllt werden durch Jakob, nicht Esau (Gen. 25), dann durch den Stamm von Juda (Gen. 49,10), dann durch David (2 Sam. 7,12-13.)

Was für ein Schlag diese einfache einzahlige Definition von “Samen” zur Theologie der Judenmacher war. Sie schienen zu glauben, dass der Segen der zu Abraham versprochen war, würde ihrer sein, auf Grund, dass sie Abrahams „Samen” waren, sowohl als auch ihre Beachtung des Mosaischen Bündnisses. Als Abrahams’ Nachfolger, sie fühlten sich sicher in ihrer Position unter dem Gesetz, und dass sie dadurch die Heiden regulieren könnten, die den gleichen Segen erhalten wollten. Paulus stellte ihre Denkweise vollständig auf den Kopf. Wie es Paulus beschrieb, der Segen der Rettung und die Gabe des Heiligen Geistes (Gal. 3:14), was Gott zu Abraham versprochen hatte, versprach Er auch zu allen Nationen. Dieser Segen wurde nicht durch Abrahams Nachfolger (die Juden) geliefert, sondern durch einen Nachfolger, den Herrn Jesus Christus. Die Arroganz der Judenmacher wurde dadurch als falsch bewiesen.

Schlussfolgerung

In diesen Versen zeigte Paulus den Galatern was das Gesetz nicht vollbringen konnte, trotz der Versprechen und Predigten der Judenmacher. Das Gesetz konnte nicht den Segen Gottes bringen, nur einen Fluch (VV. 10-12.) Aus mehreren Gründen konnte das Gesetz nicht das Versprechen Gottes zu Abraham annullieren. (1) Christus hat den Fluch des Gesetzes auf Sich genommen (VV. 13-14); (2) Das Mosaische Bündnis kann nicht die Bedingungen des Abrahamischen Bündnisses ändern (Glaube, nicht Taten), da es bestätigt war, bevor das Mosaische Bündnis gegeben wurde; Und (3) die Erfüllung dieses Versprechens wurde immer nur angesehen, als vollbracht durch einen einzigen „Samen”, der Herr Jesus Christus.

Dieses Argument sollte uns nicht nur als überzeugend treffen aber auch als verurteilend. Paulus debattierte lediglich nicht nur die Bedeutung bestimmter Worte und die genauen Punkte der Theologie; Er führte Krieg gegen ein anderes Evangelium, ein Evangelium das nur die Menschen irreführen kann. Der gleiche Fehler, der die Galater Kirchen plagte, verursacht immer noch heute Verwüstung in unseren Kirchen. Lasst uns vorsichtig mehrere Wege der Anwendung in unserem Leben erwägen.

Zuerst, mögen jene von uns deren Theologie auf göttliche Fügung eingestellt ist vorsichtig sein damit wir nicht den Punkt von Paulus verpassen. Irgendwie sind göttliche Fügungs Eingestellte geneigt die Gnade des Neuen Testamentes mit dem Gesetz des Alten Testamentes zum Vergleich zu stellen. Dies ist nicht Paulus’ Verständnis dieser Angelegenheit. In dieser Textstelle, Paulus argumentiert nicht vom Neuen Testament, sondern vom Alten Testament. Er versucht nicht Gnade als etwas neues zu fördern, sondern als etwas dass schon seit langem bestand.

Paulus glaubte an die Gnade Gottes vom Anfang bis zum Ende, vom Start bis zum Ziel. Paulus verstand das Abrahamische Bündnis als ein bedingungsloses Bündnis, welches nicht auf Gesetzbeachtung angewiesen war, sonder nur auf Gottes Gnade, durch den Glauben bereitgestellt. Das Mosaische Bündnis schreibt keine neuen Konditionen vor, die getroffen werden müssen, damit der Abrahamische Segen verdient werden kann. Das Wesen der Judenmacher Theologie und Handlungsweise basierte auf ihrem Verständnis des Mosaischen Bündnisses, als ein späteres und besseres Bündnis. Das Wesen von Paulus’ Theologie und Handlungsweise basierte auf sein Verständnis des Abrahamischen Bündnisses, als fundamental und auf keine Weise durch das Mosaische Bündnis verändert.

Das neue Bündnis ist deshalb überhaupt nicht neu. Es ist die Erfüllung des alten Bündnisses, dass Gott mit Abraham traf. Das Mosaische Bündnis war eine Parenthese, ein temporäres, minderwertiges Bündnis. Dies wirft die Frage auf, was für einen Beitrag das Mosaische Bündnis hatte und es ist die Angelegenheit die Paulus in Vers 19 aufnimmt. Mein Punkt ist hier, dass jene von uns, die auf göttliche Fügungstheologie eingestellt sind, sollten vorsichtiger sein, das „Neue” vom „Alten” zu unterscheiden. Das Neue Bündnis ist wirklich nicht neu, aber eine Erfüllung des alten Bündnisses, dass Jahrhunderte zuvor mit Abraham gemacht wurde.

Zweitens, große Gefahr besteht, wenn Christen versagen zu unterscheiden, zwischen dem Abrahamischen Bündnis und dem Mosaischen Bündnis. Ein Lehrer, der viele Anhänger angezogen hat, lehrt das Konzept von „Gehen im Bündnis”. Er versucht Reinheit und Frömmigkeit zu erzeugen, indem er Christen dem Gesetz unterstellt. Wenn wir gerettet sind, wir „machen Bündnis” mit Christus. Entsprechend dieser Lehrer, wenn wir sündigen, wir „brechen Bündnis” mit Ihm (ob oder nicht wir unsere Rettung verlieren ist nicht spezifisch erklärt.) Wann immer wir “Gehen im Bündnis” durch Einhaltung von beidem, das Alte Testament Gesetz von Moses und die Lehren von Christus und die Apostel, sind wir versichert, dass wir den Segen erhalten der in Deuteronomium versprochen ist, durch Einhaltung des Mosaischen Gesetzes. Wann immer wir sündigen, lässt Gott die Dämonen auf uns los (dieser Lehrer sagt, “greift an”), und wir erfahren alle Flüche in Deuteronomium. Das geistliche Leben ist eine Sache der Beachtung aller Gesetze Gottes, von beidem, das Alte und Neue Testament. Der angegebene Grund für unsere Unfähigkeit alle wunderbaren Eingriffe Gottes zu erfahren (wie im Buch der Apostelgeschichte gesehen), ist, dass wir nicht „Gehen im Bündnis”.

Bei welchem Namen du dieses nennen möchtest, es ist einfach nur eine wiedergeborene Art der gleichen häretischen Lehren der Judenmacher, welchen sich Paulus so eifrig entgegensetzte. Das Konzept von “Gehen im Bündnis” versagt völlig zu unterscheiden, welches Bündnis es ist, in dem wir gehen sollen. Es fasst alle Bündnisse zusammen, aber auf solche Weise, dass Gottes Segen auf die Taten des Menschen ankommt, anstelle von der Gnade Gottes. Als solches, nach Paulus’ Definition, ist es ein “anderes Evangelium”(CF. Gal. 1:6-10.)

Drittens, die Anschauung der Judenmacher, des christlichen Gehens, ehrt nicht das Gesetz von Moses, es entehrt es und zusätzlich stellt es den Segen des Abrahamischen Bündnisses zur Seite. Wenn Paulus recht hat in seiner Behauptung, dass das Gesetz den Menschen nur verdammen kann, dann jene, die das Gesetz erhöhen als ein Bedürfnis für die Erhaltung von Gottes Segen, sind gültig das Gesetz zu pervertieren und den Ursprünglichen Zweck zur Seite zu stellen. Entsprechend Paulus’ Lehren, jene die versuchen unter dem Gesetz zu leben, werden nur Frustration und Schuldigkeit finden, denn das Gesetz (wenn es richtig verstanden ist) kann nicht einen Segen auf uns aussprechen, sondern nur einen Fluch. Nur durch Christus kann der Fluch des Gesetzes überwunden werden, und dennoch, wenn wir uns von Christus abwenden und uns dem Gesetz zuwenden, drehen wir um zum Fluch des Gesetzes, wie ein Hund zu seinem Erbrechen zurückkehrt (CF. 2 Pet. 2:22.)

Es bestehlt eine sehr täuschende Art auf welche die Judenmacher dieses Problem des Fluches des Gesetzes lösen: sie umbenennen das Gesetz um es möglich zu machen den Standard zu erreichen. Sie machen es durch die Erniedrigung der Standards und durch schlaue Hintertüren. Kein Wunder, Paulus konnte behaupten, dass er schuldlos war, von der Gerechtigkeit die im Gesetz besteht (Phil. 3:5.) Dieses ist nicht das Gesetz welches Gott beabsichtigte, aber das Gesetz wie es die Judenmacher umbenannten. Dieses war der Punkt der Bergpredigt “Ihr habt gehört, es wurde gesagt” bezieht auf was die Judenmacher (die Pharisäer und Schriftgelehrten) vom Gesetz lehrten. “Aber Ich sage zu euch”, ist wie Gott das Gesetz beabsichtigte, dass das Gesetz verstanden und eingehalten werden sollte. Wir ehren Gottes Gesetz nicht, wenn wir es abändern, wie wir die Photographie eines Menschen ändern, wenn wir einen Schnurrbart einmahlen, oder es auf irgendeine andere Weise verändern. Legalismus praktiziert und produziert genau diese Dinge die es versucht zu verhüten, Missachtung von Gottes Gesetzen und illegales Benehmen.

Viertens, wir müssen verstehen, dass Legalismus im Unglauben und der Rebellion des Menschen verwurzelt ist. Paulus hat uns ganz deutlich gesagt, dass das Gesetz auf dem Prinzip der Taten wirkt, während die Versprechen Gottes auf der Basis des Glaubens wirken. Wann immer wir uns von Gnade abwenden und dem Gesetz zuwenden, haben wir uns vom Prinzip des Glaubens abgewendet und zum Prinzip der Taten gewandt. Ich möchte vorschlagen, das ist der hauptsächliche Grund wann und warum Legalismus so reizbar ist, wenn wir uns entscheiden nicht auf Gott durch den Glauben vertrauen.

Warum versuchte Abraham durch seinen eigenen Aufwand einen Sohn zu erzeugen, durch wem er den Segen erhalten sollte, anstelle auf Gott zu vertrauen? War es, dass er Gott nicht vertrauenswürdig fand? Warum nehmen wir Angelegenheiten in unsere eigene Hand, sogar wenn wir Gottes Versprechen zum Gegenteil haben und ein Verbot noch oben darauf? Ist es, dass wir eher auf uns selbst vertrauen, denn auf Gott? Gottes Wort verbietet, sich zu sorgen, als eine Sünde und fordert uns heraus auf Gottes gnädige Provision für uns zu vertrauen (CF. Matt. 6:24-34; Phil. 4:6-7, 13, 19.) Warum beharren wir uns zu sorgen? Ist es, dass wir Gott nicht vertrauenswürdig finden?

Das ist warum Legalismus so tödlich ist. Im inneren Kern, Legalismus basiert auf ein Missvertrauen von Gottes Versprechen; Es wird ausgetauscht für Vertrauen in unsere eigene Leistung. Wenn wir versuchen Gottes Gefälligkeit durch unsere eigenen Taten zu erhalten, stellen wir uns unter das Gesetz – das ganze Gesetz. Und so finden wir uns unter dessen Fluch. Die Kur für den Fluch des Gesetzes ist das Kreuz von Jesus Christus, akzeptiert und vertraut durch Glauben alleine.

Mein Freund, wir sind am Unterstrich angekommen. Im ganzen Leben gibt es generell nur zwei Wahlen: Gottes’ Versprechen oder unsere Eigenleistung, die Kur des Kreuzes oder der Fluch des Gesetzes. Dies ist eine Entscheidung anfänglich getroffen, bezüglich unserer Rettung, aber es ist auch eine, die beharrlich gemacht werden muss bezüglich unserer Heiligung. Möge Gott uns die Gnade geben, das Kreuz anstelle des Fluches zu wählen.


57 Einige haben Paulus’ Gebrauch dieser Textstelle zur Frage gestellt und weisen darauf hin, dass Paulus die Worte “jedermann” und “alle Sachen” hinzugefügt hatte. Darüberhinaus argumentieren sie, dass die Originalabsicht dieses Textes war, eifrige Einhaltung des Mosaischen Gesetzes zu fördern, eher als zu prüfen, dass die Menschen sich nicht unter das Gesetz stellen sollten, wie es die Judenmacher befürworteten.

Mehreres sollte als Antwort zur ersten Beschuldigung gesagt werden, dass Paulus den Text gändert hatte. Erstens, Paulus’ Wiedergabe ist weitgehend durch die Septuagint unterstützt, die griechische Übersetzung des Alten Testamentes. Zweitens, der Inhalt der Textstelle in hebräisch, english, oder griechisch, unterstützt die Tatsache, dass das ganze Gesetz von jeder Person eingehalten werden muss. Dieser Vers fasst zusammen und beendet die Flüche, die durch die Leviten auspesprochen wurden und zu welchen alle Personen reagieren müssen,“Amen” (CF. Deut. 27,14, 15). In Deuteronomium 28, 1, ist es wieder spezifisch angegeben, dass alle Gebote, die an diesem Tage durch Moses gegeben wurden, eifrig beachtet werden müssen. Paulus zitierte in Übereinstimmung mit die Septuagint, weil es den Sinn dieses Verses im Kontext abklärt.

Zur Beantwortung der zweiten Anklage würden wir ber`eitwillig zugeben, dass die originale Absicht dieser Textstelle zur Inspiration der Gehorsamkeit zum Gesetz von Moses war. Niemand wußte dieses besser denn Paulus. Jedoch wußte Paulus auch, dass die Judenmacher über diese Absicht hinausgingen und versprachen, dass Gehorsamkeit zum Gesetz von Moses den Menschen rechtschaffen vor Gott machen würde. Das Gesetz wurde gegeben als ein Mittel, spezielle Gaben zu erhalten, die zu Israel versprochen waren, im Lande das sie besitzen sollten (CF. Deut. 30,16). Dies ist weit entfernt von den Versprechungen der Judenmacher, als Gegenleistung für Gehorsamkeit zum Gesetz. Während die Absicht des Gesetzes heilig, rechtschaffen und gut war (CF. Röm. 7,12), das Ergebnis war, dass es bewies, alle Menschen waren Sünder und verdienten den Zorn Gottes, denn kein Mensch war je fähig den bestimmten Standard zu erreichen. Der Herr machte es klar, dass die Israeliten diese Gebote nicht einhalten würden und sie vom gelobten Land hinausgetrieben werden würden (CF. Deut. 28,15-68; 29,4, 22-28; 30,1-10; 31,16-19). Weil der Herr wußte, dass Seine Leute diesen Vertrag nicht einhalten würden, verschaffte Er die Provision der Opferungen und Angebote für die Sünden, die Verurteilung, bis zur Erscheinung des Messias verhindern würden (CF. Rom. 3,23-26.) Während die Absicht dieser Verse unterschiedlich waren, von Paulus’, die Forderungen enthalten in diesen Versen erklären, warum Israel tat nicht und konnte nicht, das Gesetz in seiner Gesamtheit einhalten, das war der Punk, den Paulus zu denen klar machen wollte, die die Lehren der Judenmacher als verlockend ansahen.

58 Barclay schreibt z.B., “Wenn wir Textstellen so wie diese und die nächste lesen, müssen wir uns daran erinnern, dass Paulus ein geschuhlter Rabbi war, ein Expert in der akademischen Methode der rabbinischen Akademien. Er kannte und benützte diese Methoden der Debatte, was völlig überzeugend zu einem Juden sein würde, so schwer es auch für uns ist zu verstehen ist. ... Die Rabiner waren sehr mit der Anwendung von Argumenten verliebt, die von der Übersetzung eines einzelnen Wortes abhängig waren; Sie errichteten eine ganze Theologie aus einem Wort. Paulus benütz ein Wort von der Abrahamischen Geschichte und baut ein Argument darauf.” William Barclay, The Letters to the Galatians and Ephesians (Philadelphia: The Westminster Press [revised edition], 1976), pp. 27, 28.

Ich neige zum denken, dass zu viel von der rabbinischen Methode gemacht wird, speziell in Verbindung mit Paulus’ Handhabung der Heiligen Schrift. Ich verstehe, dass Paulus von solcher Methodologie sehr bewusst ist und setzte sich nicht nur persöhnlich dagegen, aber sogar zum Punkt der Anweisung, dass Christen es ganz und gar zu vermeiden sollen:

Erinnere sie an diese Sachen, und ernsthaft beauftrage sie, in der Gegenwart Gottes, nicht über Worte zu streiten, was nutzlos ist und zum Ruin der Hörer führt. Verhaltet euch eifrig, bewährt von Gott, als ein Arbeiter der sich nicht schämen muss, der das Wort der Wahrheit mit Genauigkeit behandeln kann. (2 Tim. 2:14-15.)

Angesichts Paulus’ Warnung, nicht über Worte zu streiten, Ich glaube, dass Paulus feine Unterschiede machte über die Bedeutung des Wortes “Samen” oder “Nachfolger”, auf der Basis fundamentaler Wahrheit, eher denn von knappen und spekulativen Beweisen. Wenn Paulus solche Unterschiede wie in Galater 3:16 macht, sollten wir es ernsthaft nehmen.

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